On Time Loops and their particular relevance for the city of Kassel (German)

Über die Stadt Kassel:

Die Stadt Kassel ist gekennzeichnet durch verschiedene Eigenartigkeiten. In periodischen Abständen wird über Anomalien des Zeitverhaltens in Kassel berichtet. Die Zeugen erzählen Widersprüchliches: Während einigen Aussagen zufolge die Zeit selbst abwesend sein soll, behaupten andere, dass es sich vielmehr um eine Zeitstauung handeln muss, da die Zeit an manchen Stellen sehr langsam vergeht oder gar noch nicht vergangen ist. Einschränkend muss jedoch festgestellt werden, dass die Zeitaberrationen nicht immer festzustellen sind und einige dieser Aussagen widerrufen wurden.
Als Hinweise werden angeführt: Der Stand des Saturn im Verhältnis zu der Stadt, ein längerer Aufenthalt Samuel Becketts (wenn auch in seiner Jugend), die Karpfen in der Wilhelmsstrasse, die von Ringelnatz der Nachwelt bewahrt wurden, der Selbstmord des Elefanten, der einst in Kassel lebte und sich vom Weinberg stürzte und dessen Schädel noch heute im Naturkundemuseum zu besichtigen ist und dass die ersten (Versuchs-)dampfmaschine von Denis Papin in Kassel entwickelt wurde.
Früher Haupt- und Residenzstadt mit Fachwerkbauten wurde jeglicher Glanz im Dritten Reich und mit dem 2. Weltkrieg ausgelöscht. Die Stadt wurde zu 80% zerstört, der Wiederaufbau bestand im Abriss der alten Gebäude und in dem Bau neuer Gebäude in der Architektur der Zeit. Eine Bewerbung als Bundeshauptstadt scheiterte. Dafür wurde eine Fußgängerzone in der Innenstadt eröffnet, die erste in Deutschland und ebenfalls eine Entwicklung jener Zeit. Heute wird das Stadtbild eindeutig bestimmt durch die Architektur der 50ger Jahre. Geradezu so als ob diese Gebäude den Zugang zu dem, was davor war, verstellen.
Doch zurück zu der Frage nach dem Verhalten der Zeit in Kassel. Unter Berücksichtigung der besonderen Rolle des Kreisverkehrs oder auch Kreisels in Kassel (Der größte Kreisel liegt bezeichnenderweise am Platz der Deutschen Einheit) und des Kuriosums eines alle fünf Jahre wie- derkehrenden internationalen Kunstereignisses wurde in dem vorliegenden Fall die Hypothese aufgestellt, dass sich das Zeitverhalten durch die Existenz einer Zeitschleife erklären ließe und dass sich zudem etwas oder jemand in ihr verfangen haben könnte. Indikatoren für Zeitschleifen sind:

  • Deja vu, deja vu, deja vu
  • Wiederholung der Wiederholung
  • Asynchrone Synchronität
  • Abnorme „memory effects“
  • Taktungseffekte
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